Die Stadt Castelnuovo
di Garfagnana (Toskana) erhielt ihren Namen von dem
großen Wald, in dem sie gegründet wurde. Durch
Landwirtschaft, Viehzucht und Waldarbeit hat die Bevölkerung
ihren engen Bezug zur Natur über Jahrhunderte beibehalten.
Unzählige Bäche fließen hier zusammen und
bilden so tiefe Schluchten wie im Naturreservat "Orrido di Botri". Hier
hat der Rio Pelago einen tiefen Canon gegraben, an dessen steilen
Hängen die Adler nisten. Der Ort ist das Zentrum des Wander-
und Reittourismus. Dominert wird das Städtchen von einer im
Krieg zerstörten und wieder aufgebauten mittelalterlichen
Festung. Von 1522 bis 1525 wohnte hier der Renaissance-Dichter Ludovico
Ariost, heute ist der Bau Sitz der Stadtverwaltung. An die Festung
schließt sich der quicklebendige Stadtkern an. Der Bahnhof
befindet sich nördlich des Zentrums, auf der anderen Seite des
Flusses.