Carrara
(Toskana) ist bekannt geworden durch den weißen
Marmor, der hier seit Jahrhunderten in diesem Teil der Toskana abgebaut
und verarbeitet wird. Man sagt, er wäre der beste der Welt.
Schon Michelangelo wählte hier die Blöcke
für seine Arbeiten aus; seine Werkzeuge zieren noch heute die
Fassade eines Hauses am Domplatz. Der Dom aus dem 11.-14. Jh. selbst
ist natürlich großenteils aus dem heimischen
Rohstoff errichtet worden und steht eingezwängt zwischen den
Häusern der Altstadt.
Alle Sehenswürdigkeiten von Carrara haben irgendwie mit Marmor
zu tun. Es gibt das Museo Civico del Marmo, die Akademie der
schönen Künste, eine Bildhauerschule und auch
verschiedene private Ateliers, die gelegentlich Besucher empfangen.
Auch die Steinbrüche selbst sind teilweise zu besichtigen, in
der Nähe liegt auch ein kleines pivates Museum, das sehr
interessante Einblicke in die Geschichte des edlen Gesteins bietet.